Begleitung in Sterben & Trauer

cemetery-883417_1280 (c) pixabay

Begleitung im Sterben, Begräbnis/Bestattung, Trauerbegleitung

In der Feier der Eucharistie, dem zentralen Gottesdienst unserer Kirche, begeht die Gemeinde Jesu Christi das Geheimnis seines Todes und seiner Auferweckung durch Gott. Von Anfang an ist die Eucharistie deshalb auch das Sakrament im Angesicht des Todes. So wird die sog. Sterbekommunion den Glaubenden zur Stärkung auf ihrem letzten Weg. Wenn möglich empfangen Sterbende diese „Wegzehrung“ im Rahmen einer Eucharistiefeier. Sie kann aber auch vom Diakon oder einen außerordentlichen Kommunionspender am Sterbebett gereicht werden. In unmittelbarer Todesgefahr, wenn keine Zeit mehr bleibt, die Sakramente der Versöhnung, der Krankensalbung und der Eucharistie einzeln zu begehen, spendet der Priester sie in einer gemeinsamen Feier, dem sog. Versehgang. Durch das Gebet und die begleitenden Zeichen erfahren Sterbende Zuspruch, Versöhnung und Stärkung auf ihrem letzten Weg.

Im Sterbefall rufen Sie im Pfarrbüro oder außerhalb der Öffnungszeiten unter  0179 6708941  an.

Begräbnis/Bestattung

Bei der Begräbnisfeier betet die Gemeinde für den Verstorbenen und spricht auch stellvertretend für ihn Gebete und Psalmen. Sie besprengt seinen Leib mit Weihwasser und erinnert so an die Taufe, durch die der Verstorbene mit  dem Tod und der Auferweckung Jesu Christi verbunden ist. In der Begräbnismesse feiert die Gemeinde den Hindurchgang durch das Leiden und den Tod zur Auferstehung hin. Über dem Grab errichtet sie das Kreuz als Zeichen des Erlösers, die Kränze auf dem Grab symbolisieren als Siegeskränze den Sieg über den Tod. Damit wird das Grab zum Ort der Hoffnung und zum Zeichen des Glaubens an die Auferweckung der Toten. Weil die Gemeinde in jeder Eucharistiefeier für die Lebenden und für ihre Verstorbenen betet, drückt sie damit aus, dass alle miteinander verbunden bleiben und niemand vergessen wird. 

Begleitung der Trauernden

Mit dem kirchlichen Begräbnis sorgt die Gemeinde für die würdevolle Verabschiedung und Bestattung ihrer Verstorbenen. Gleichzeitig wendet sie sich auch den trauernden Angehörigen und Hinterbliebenen zu. Im Kondolenzgespräch hört sie ihnen zu, drückt ihr Mitgefühl aus und fragt, wie sie die Angehörigen auf verschiedene Weise ideell und tatkräftig unterstützen kann. Die Gemeinde wird den Hinterbliebenen auch bei der Gestaltung der Begräbnisfeier helfen und diese nach Möglichkeit auch mitfeiern. Der Gottesdienst und die Zeichenhandlungen können den Trauernden Halt geben. Durch die Verkündigung des Wortes Gottes erfahren sie den Zuspruch des Trostes und der Hoffnung auf die Auferweckung von den Toten und das ewige Leben bei Gott. Wenn alles organisiert und der Verstorbene bestattet ist, beginnt für die Angehörigen und Hinterbliebenen meist die schwerste Zeit der Trauer. Deshalb hält die Gemeinde Kontakt und versucht, für die Trauernden den Weg zu einem neuen Leben angesichts der Erfahrung des Todes zu erschließen.

Was muss ich in einem Todesfall tun?

  • Nach einer angemessenen Zeit den Arzt (möglichst den Hausarzt) rufen (rechtliche Feststellung des Todes)
  • Einen Bestatter ihrer Wahl und ihres Vertrauens anrufen. Dieser nimmt dann auch Kontakt zu ihrem Pfarrer vor Ort auf und klärt ab, wann die Trauerfeier bzw. Beisetzung erfolgen kann. Unmittelbar danach wird sich der Pfarrer bei ihnen melden, um einen Termin für ein Kondolenzgespräch zu vereinbaren.
  • Ggf. den Verstorbenen aus dem Krankenhaus oder Altenheim nach Hause überführen und dort aufbahren lassen (dabei hilft das Bestattungsinstitut)
  • Dokumente (wie Personalausweis, Totenschein, Stammbuch, Personalausweis, Nachweis zu Krankenversicherung/Rentenkasse, Geburts-, Heirats- Scheidungskurkunden, Testament etc.) zusammentragen
  • Für die Bestattungsform und die Form der Begräbnisfeier entscheiden. Die kirchliche Begräbnisfeier bietet vielfältige Möglichkeiten.
  • Und vor allem: Ruhe bewahren, Zeit nehmen und den Raum für den persönlichen Abschied (mit Bild, Kerze, Kreuz, Blumen etc.) gestalten
  • Möglichst viele Aufgaben selbst übernehmen (Salben, Ankleiden) und gestalten (Todesanzeige, Gottesdienst), die beim Abschied nehmen helfen, aber ggf. auch Unterstützung von Angehörigen und Freunden annehmen

Weitere Informationen und Angebote unter www.abschied-trost.de 

Pastoralbüro

Rochusstraße 15
53332 Bornheim Merten

Montag - Freitag
9.00 Uhr - 12.00 Uhr

Mittwoch 

15.00 - 17.30 Uhr

 

In den Schulferien ist das Pastoralbüro nur vormittags besetzt.

In seelsorgerischen Notfällen außerhalb der Bürostunden der Pfarrbüros können Sie folgende Nummer wählen:

Notfallhandy

0179 670 8941

 

Bitte nur für Krankensalbung und im Todesfall anrufen.

Kontakt Redaktionsteam: homepage.bornheim-vorgebirge@erzbistum-koeln.de

Aktuelles // News

Einladung zur Studien- und Erlebnisreise nach Indien (10.–24. Januar 2027)

10. Januar 2027, 11:30
„Namaste – Willkommen in Indien!“
Weiter lesen

Klimapolitik auf dem Rückzug!?

19. Mai 2026, 19:00
Der Jesuitenpater Dr. Jörg Alt wird am Dienstag, 19. Mai 2026, ab 19 Uhr in einer Online-Veranstaltung darstellen, wie die aktuellen ...
Weiter lesen

Nähkästchentheater "Der Knabe im Moor" von Anette von Droste-Hülshoff

10. Mai 2026, 16:00
Am Sonntag, 10.5.26, spielt das Nähkästchentheater um 16 Uhr "Der Knabe im Moor" von Anette von Droste-Hülshoff. ...
Weiter lesen

Spieleabend mit alten und neuen Gesellschaftsspielen

5. Mai 2026, 20:00
Das Forum Lebendige Gemeinde lädt am Dienstag, 5. Mai um 20.00 Uhr, zu einem Spieleabend mit alten und neuen Gesellschaftsspielen ein. Ort: Kath. ...
Weiter lesen

Maiandachten in Waldorf

3. Mai 2026, 19:30
Maiandachten in Waldorf Der Pfarrausschuss von St. Michael Waldorf lädt herzlich zu den Maiandachten an den Heiligenhäuschen ein. ...
Weiter lesen

Neuer leitender Pfarrer

2. Mai 2026, 11:30
Proklamandum für die Pfarreien im SB Alfter, im SB Bornheim – An Rhein und Vorgebirge und im SB Bornheim - Vorgebirge im Kreisdekanat ...
Weiter lesen

Empfehlen Sie uns