Baugeschichte

 

Dann trat ein Ereignis ein, das die Möglichkeit bot, den Bau einer eigenen Kirche ins Auge zu fassen. Am 16. Mai 1901 starb der Junggeselle Johann Baptist Liebertz. Durch Testament vermachte er sein ganzes Vermögen den Kardorfer Bürgern zum Bau einer eigenen Kirche. Durch Einsprüche der Verwandten des Erblassers, wurde die Hälfte an diese ausgezahlt. Aber der Grundstein für den Neubau war gelegt. So gründete sich am 26. Dezember 1904 der Sankt Josephs-Kirchbauverein Kardorf. Dieser Verein trug auch wesentlich zur Finanzierung der Kirche bei. 

Es dauerte aber noch mehrere Jahrzehnte bis zur Grundsteinlegung. So war es nicht einfach, die Loslösung der Kardorfer von der Hemmericher Kirchengemeinde zu erreichen. Eine finanzielle Belastung durfte dort durch den Bau der neuen Kirche nicht entstehen. Ebenso wurde der Finanzbedarf der Hemmericher Kirche zu 2/3 von den Kardorfern mitgetragen, so der damalige Pfarrer Claßen. Weltliche und kirchliche Gremien mussten überzeugt werden und zustimmen. Die damalige Inflation schien den Neubau in weite Ferne zu rücken. Aber man ließ sich durch all diese Unwägbarkeiten nicht vom Plan eines eigenen Gotteshauses abbringen. Viele Kardorfer Bürger zeichneten Schuldscheine, Haussammlungen und zahlreiche Spenden sowie auch die „Muskelkraft“ vieler Bürger trugen zur Finanzierung bei. Im Protokoll vom 6. Januar 1929 ist zu lesen: „ …es gehört schon eine gehörige Portion Mut dazu, nur auf die Opferwilligkeit der Mitbürger vertrauend, ein solches Projekt in Angriff zu nehmen.“ So wurde das Grundstück erworben, die Baupläne in Auftrag gegeben und am 30. Juli 1933 fand die Grundsteinlegung statt. Die Kirche wurde am 4. Advent eingeweiht und am Weihnachtsmorgen wurde die erste Heilige Messe gelesen. Das Christusmosaik des Kunstmalers Felix Lüttgen aus 80.000 einzelnen Steinen ist die einzigartige Besonderheit der Kirche und wurde am 29. Juni 1937 eingeweiht. Die Klais Orgel, ausschließlich aus Spenden finanziert, wurde im Mai 1941 in Auftrag gegeben. Die beiden großen Kirchenglocken, 1942 für Kriegszwecke missbraucht, wurden 1947 durch neue ersetzt. Unser grünes Kirchturmdach ist das weithin sichtbare Kennzeichen im Vorgebirge. 

Anmerkung: Nach Johann Baptist Liebertz wurde im Neubaugebiet eine Straße benannt.

Text entnommen aus: St. Joseph Kardorf. Aus der Geschichte der Katholischen Kirchengemeinde von Josef Wißkirchen. Bearbeitet und Bilder von Philipp Münch.

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